Orgelsanierung

Ein wertvolles Instrument für die Zukunft bewahren

Unter dem rührigen Pfarrer Max Pfau wurde am 18.Juli 1937 die damals neue Zeilhuber-Orgel in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist Bad Hindelang eingeweiht. Sie verfügt über 50 Register ,von denen etwa ein Drittel noch aus der vorhergehenden Steinmayer-Orgel herrühren und hat über dem Chorbogen auch noch ein Fernwerk. Mit insgesamt 4100 Pfeifen gehört sie zu den größten Orgeln in der Region. Pater Stefan Kling, der Orgelsachverständige der Diözese, nennt sie „einen Porsche“.

Aber nicht nur das Alter von fast 90 Jahren hat dem Instrument zugesetzt – die frühere Kirchenheizung hat zur Schimmelbildung beigetragen. Hinzu kommen mechanische Verschleißerscheinungen, die eine Generalsanierung erforderlich machen. Ein Teil davon wurde schon bei der Restaurierung der Kirche mit erledigt: da die Pedalpfeifen direkt an die Westwand angebaut sind, mussten sie ohnehin abgebaut werden. Jetzt stehen sie dort wieder wie neu.

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Als nächstes soll der Spieltisch mit seinen drei Manualen und den zahllosen Knöpfen und Schaltern, für die viele Register überarbeitet werden. Dieses besonders aufwendige Bauteil wird nach einem Angebot des Orgelbauers Siegfried Schmid, Knottenried, etwa 34.000,- € kosten. Da Orgeln generell nicht von der Diözese bezuschusst werden, ist dieser Betrag von der örtlichen Gemeinschaft alleine aufzubringen.

Die Kirchenverwaltung bittet deshalb um tatkräftige Unterstützung durch die gesamte Bevölkerung. „Nach der erfolgreich abgeschlossenen Sanierung der Kirche selbst wird es uns auch noch gelingen, unseren wichtigen musikalischen Begleiter, der noch dazu von einer herausragenden Organistin bedient wird, für unsere Zukunft zu erhalten“, sagt Pfarrer Martin Finkel.